meine Ernährung

Posted on 21. Oktober 2010

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selbergemachter Kuchen

selbergemachter Kuchen

Die Ernährung ist bei dem reichhaltigen Angebot an jeder Ecke und dem üblichen Alltag häufig ein Problem für mich – gerade für ein anstrengendes Training, in dem man viel Energie aus vernünftiger Nahrung benötigt. Überall warten Burger, Fastfood und Süßigkeiten. Mir ist es sogar schon passiert, dass ich etwas gesundes wie Salat oder Kartoffeln essen wollte, ich aber auf Rastplätzen, an Tankstellen und in Industriegebieten keine Möglichkeit für eine ausgewogene Ernährung hatte. Die einzige Auswahlmöglichkeit ist Fett oder Zucker. In vielen Bäckereien, besonders in den Selbstbedienungsbäckereien, gibt es das selbe Problem: will man ein gesundes Sandwich oder Müsli-Brot haben, wird man verwiesen oder man greift tief in die Tasche.

Hinzu kommt die eigene Gemüts-Stimmung. Ist man schlecht gelaunt oder gestresst, ist der Griff zur Schokolade als Ersatzbefriedigung zu leicht. Das Essen vorm Fernsehen ist schon konditioniert, egal in welcher Stimmungslage.

Literatur über Diäten, darüber was man essen darf und was nicht, gibt es zu Hauf. Aber gerade daran erkennt man, dass die Bücher nur in den seltensten Fällen funktionieren. In diesem Zusammenhang hat mir das Buch „Essen als Ersatz: Wie man den Teufelskreis durchbricht“ von Geneen Rot sehr geholfen. Die Autorin zeigt eine ganz andere Herangehensweise an das Thema „Essen“, fernab von Kalorientabellen und üblichen Diätvorschlägen. Sie gab mir viele spannende Gedanken für eine gesunde und normale Ernährung. Unglaublich viele Jahre versuche ich jetzt schon mein Essverhalten in den Griff zu bekommen. Folgendes hat bei mir in den letzten Monaten eine überaus große Veränderung zum Positiven gebracht:

  • Selber gemachtes Essen aus „gesunden“ Zutaten oder Produkte aus natürlichen Erzeugnissen schmecken viel besser, sättigen tatsächlich und sind gesünder. Ich darf Alles essen was selber gemacht ist, vom selber gemachten Joghurt über Brot, Süßigkeiten und Kuchen bis hin zu knusprigen Wachteln. Die Zubereitung zu Zweit bringt unheimlich viel Spaß und man hat Zeit zum Quatschen. Fertigprodukte aus „vernünftigen“ Zutaten sind für mich auch ok.
  • Meine Standardgetränke sind Schorlen, Wasser und Kaffee mit Milch und ohne Zucker – danach bekommt man nicht noch mehr Durst wie von Limonaden oder Hunger wie von Light Limonaden.
  • Ich frage mich vor jedem Essen, warum ich esse. Habe ich wirklich Hunger?

Mit diesen drei Grundeinstellungen schaffe ich es immer mehr vernünftig zu essen. Klar gibt es noch einige – manchmal sogar viele – Nasch Attacken, aber sie werden weniger und weniger. Niemals aufgeben wie auch sonst im Leben. Du bist, was Du isst.

Für das Ironman-Training sollte die „normal gesunde Ernährung“ als Energie-Grundlage reichen. Kurzzeit Energieschübe durch Power-Riegel oder ähnliche Energie-Pusher wird man wohl später öfter benötigen – aber in meiner Trainingsphase noch nicht. Vielleicht kann man die Riegel auch selber machen? Schauen wir mal…

Sei der innere Schweinehund dein Freund und bis zum nächsten Mal.

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