13., 14. und 15. Trainingswoche

Posted on 19. April 2011

0


am Ende des 6-Stunden-Lauf mit Salzkrusten im Gesicht

am Ende des 6-Stunden-Lauf mit Salzkrusten im Gesicht

Drei Wochen habe ich nun schon nicht mehr berichtet. Was ist passiert? Vor zwei Wochen habe ich über einen Ultra-Marathon in Iserlohn gelesen. Ich war auf der Homepage des Veranstalters und habe mir gesagt: „Beim Ironman muss ich ca. 16 Stunden durchhalten, dann könnte ich doch mit einem 6-Stunden-Lauf meine aktuelle Kondition testen.“ Also direkt angemeldet und die verbleibenden Tage locker gelaufen – auch wieder die schöne Strecke am Rhein mit Matthias. Dazu viele Nudeln gegessen und von der täglichen Arbeit entspannt.

Am Vortag des 6-Stunden-Laufs sind Carina und ich dann abends auf dem Gelände in Iserlohn angekommen und haben dort unter freiem Himmel gezeltet. Das Zelt haben wir im Mondschein ganz leise aufgebaut, um die anderen Mitzelter nicht aufzuwecken. Bei strahlendem Sonnenschein, nach einer durchgefrohrenen Nacht, gab es ein super Frühstück und Mittags auf einem Campingkocher selbstgekochte Nudeln. Um 12:00Uhr ertönte dann der Startschuss zum Lauf. Ca. 1,77km pro Runde um einen wunderschönen See (Seilersee), durch den in ca. 10m Höhe eine Autobahn führt. Alles ging ganz locker – keine Muskelkrämpfe oder -Verspannungen. Die Versorgung mit Essen und Getränken war hervorragend organisiert. Beim Laufen habe ich viele nette Menschen kennengelernt, darunter auch Läufer die schon 200km und mehr am Stück gelaufen sind. Ein sehr schöner Erfahrungsaustausch. Zur Ernährung habe ich gelernt, dass Kieselerde für den Knorpelaufbau in den Gelenken sehr gut sein soll. Zur Vorbeugung schadet es bestimmt nicht und am gleichen Abend habe ich mir noch eine Packung besorgt. Nach ca. vier Stunden Laufen am Stück bei ca. 37km kam die innere Keule und ich mußte eine Runde gehend zurücklegen. Danach konnte ich langsam weiter laufen und nach 6 Stunden waren es dann ca. 52km zurückgelegte Strecke. Sehr motivierend in den letzten Runden war der liebe Besuch an der Strecke und die letzte Runde zusammen mit Carina.

Es war ein wunderschöner Tag und meine Kondition ist besser als gedacht. Ziehen in den Schultern zeigt allerdings, dass meine Rückenmuskulatur noch ein wenig mehr trainiert werden sollte. Muskelkater oder Schmerzen in den darauffolgenden Tagen blieben aus – nur ein leichtes Ziehen überall. Hier mein Ergebnis:

Platz: 24
Platz m/w: 18
StNr: 636
Name: Schwope
Vorname: Stefan
JG: 77
Verein: schwope.wordpress.com/Leverkus
Platz in AK: 1. M30
km: 51,78

Also alles gar nicht so schlecht für den Anfang.

Sei der innere Schweinehund dein Freund und bis zum nächsten Mal.

Advertisements
Posted in: Trainingsbericht